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- Anika Erichsen, 32
B.A. Sozialökonomie
Jeder hat das Recht in Würde altern zu dürfen! Es liegt in unser aller Verantwortung, die schwächeren und hilfloseren Menschen in unserer Gesellschaft zu unterstützen. Nicht zuletzt weil die meisten von uns selbst irgendwann in diese Situation kommen werden und sich dann fürsorgliche und liebevolle Pflege und Betreuung wünschen. Das sollten wir nicht vergessen!
- Azema Lejla Niksic, 44
Gerontopsychiatrische Pflegefachkraft, Fachkraft für Palliative Care
Solange der Arbeitgeber meint, die Pflegefachkräfte sind gutes "Heizmaterial" und keine Human Ressource, die man auf Dauer behalten möchte, solange wird man nicht vom Pflegegehalt leben können. Fast jeder zweiter Beschäftigter in der Pflege ist gezwungen einen Nebenjob zu haben, damit man überhaupt über die Runden kommen kann. So viel Einsatz für so wenig Anerkennung ist einfach eine Schande für ein Berufsfeld !!!
- Barbara Rost
Leiterin der AWO Altenpflegeschule Potsdam
Gute Pfleger gehen auch mit sich selbst pfleglich um
Gute Pflege ist nur möglich, wenn auch die Pflegenden pfleglich mit sich umgehen. Auf diese Weise erhält man sich die Kraft, die dieser Beruf in besonderem Maße fordert. Deshalb legen wir schon in der Altenpflegeausbildung neben der selbstverständlichen Vermittlung von Fachwissen großen Wert auf diese Form von Selbstschutz.
- Dennis Martach
"Gute Pflege bedarf guter Rahmenbedingungen!"
- Susanne Hallermann, 49
Ausbilderin im Gesundheitswesen - Koordinatorin der Initiative Armut durch Pflege
"Unsere Gesellschaft ist nicht auf eine stark wachsende Zahl pflegebedürftiger Menschen vorbereitet. Die Arbeit der Pflege wird binnenwirtschaftlich total unterbewertet, sowohl bei den beruflich Pflegenden (die unterbezahlt und überfordert sind), als auch bei dem größten Pflegedienst der Nation (den pflegenden Angehörigen). Sie stehen wegen der gegebenen Rahmenbedingungen vor einer dauernden Zerreißprobe. Die Pflegelandschaft in Deutschland bedarf eines kompletten Neudenkens und nicht mehr der einzelnen "Reförmchen", die die Pflegearbeit weiterhin diskriminieren und eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben verhindern!"
- Imke Walz
Pflegesachverständige
Gute Pflege bedeutet in Würde alt werden zu können!
- Kerstin Bringmann und Dieter Ehrberg
Gute Pflege macht Spaß
- Corinna Brinkmann, 54
Krankenpflegehelferin
Wir brauchen mehr Zeit für die Pflegebedürftigen, die fehlt insbesondere für dementiell Erkrankte.
- Helmut Burmeier, 61
Angestellter im Vorruhestand
"Wann betrachten wir gute Pflege endlich als Dienst am einzelnen Menschen und weniger als Kostenfaktor für die Gesellschaft?"
- Elfi Rosin
Vorsitzende des SPA des SoVD LV Niedersachsen
Die Arbeit pflegender Angehöriger kann nicht hoch genug geschätzt werden. Daher benötigen pflegende Angehörige einen eigenen Anspruch auf medizinische Vorsorgeleistungen bzw. Reha-Maßnahmen, finanziert durch die Pflegekassen. Es dürfte nicht zuletzt im Interesse der Pflegekassen liegen, dass die Fähigkeit und Bereitschaft, Angehörige weiterhin zu pflegen, erhalten bleibt. Hier ist dringender Handlungsbedarf gegeben.
- Armin Lang, 65
Geschäftsführer
„Gute Pflege ist Menschenrecht. Ohne Sie kein würdiges Leben!“
- Heike von Lützau-Hohlbein
Nur mit Verständnis, Zuwendung, Zeit, Geduld und Humor schafft man es, einen Demenzkranken zu betreuen und zu pflegen. Deshalb müssen wir alle dafür eintreten, dass Bedingungen geschaffen werden, die das ermöglichen.
- Dietmar Bajerke, 45
Examinierter Altenpfleger
"Eine menschenwürdige Pflege, zu menschenwürdigen Arbeitsbedingungen, sollten in einem reichen Land wie Deutschland selbstverständlich sein."
- Yvonne Groening, 42
Geschäftsführerin myconsult GmbH
"In modernen, wirtschaftlich erfolgreichen Pflegeunternehmen ist der wertschätzende Umgang mit allen Mitarbeitern die Basis für gute Pflege. In einer kooperativen und partnerschaftlichen Unternehmenskultur findet diese Wertschätzung ihre volle Entfaltung."
- Johanne Modder, 52
Landtagsabgeordnete
"'In Würde alt werden' bedeutet Respekt und Anerkennung für ein selbstbestimmtes Leben und gute Rahmenbedingungen für die Pflegekräfte. Gute Arbeit verlangt gute Bezahlung!"
- Eric Vogel, 44
Bürokaufmann
"Pflege muss für jeden bezahlbar sein!"
- Torsten Rost, 40
Geschäftsführer
"Gute Pflege braucht eine starke Lobby gegenüber Politik und Gesellschaft, damit sich die Rahmenbedingungen für pflegebedürftige Menschen verbessern und den Pflegenden die notwendige Wertschätzung zuteilwird."
- Michael Muckle
Sprecher der SoVD-Jugend
Wir brauchen einen lebensnahen Begriff der Pflegebedürftigkeit. Gute Pflege benötigt Einsatz und Vertrauen. Wir fordern eine Reform, welche die Grundlagen für moderne und gleichzeitig fürsorgliche Pflege leistet. Unser Land hat das Potenzial für eine Pflegepolitik, die die Lebensqualität im Alter sichert.
- Martin Nestele
Pfleger
Wir brauchen GUTE ARBEIT & GUTE PFLEGE: Das sind zwei Seiten ein- und derselben Medaille: Es ist höchste Zeit für eine Revolution für Menschlichkeit in der Altenpflege
- Ilka Vonthron, 33
Pfegedienstleitung
"Ich würde mir mehr Kreativität und Innovation insbesondere von uns Beschäftigten wünschen. Von unserem jammervollem Leiden wird die Situation nicht besser. Lasst uns wieder lösungsorientiert denken, denn nur so erreichen wir das, was wir wollen: Pflege mit Niveau!"
- Anne Hoffmann, 43
Altenpflegeschülerin
2 Aussagen, die mE das Problem auf den Punkt bringen. Gesagt hat sie der an Alzheimer erkrankte Richard Taylor: "Das ist doch das Problem: Wir brauchen Leute, die unsere Kreativität fördern. Aber was wir kriegen,sind Reinigungsfachkräfte."..."Wir brauchen keine Pharma-Zeutika, sondern Sozio-Zeutika"
- Heike Owczarek
Krankenschwester
No Nurses, No Future
- Käte Thierfeldt
Mitglied im Frauenpolitische Ausschuss des SoVD NRW e.V.
Für eine gute Pflege ist mehr und vor allem qualifiziertes Personal in den Einrichtungen erforderlich. Es muss auch mehr Zeit für die Pflegebedürftigen zu Verfügung stehen. Denn dem Pflegepersonal fehlt oft die Zeit, um intensiv auf die zu betreuenden Menschen individuell eingehen zu können.
- Christian Kolb, 42
Wissenschaftlicher Mitarbeiter/Student
Es ist 5 Minuten nach Zwölf!
- Petra Wolz, 42
Altenpflegerin, Fachkraft Gerontopsychiatrie
Wir brauchen einen neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff, der besonders die Bedürfnisse psychisch Kranker berücksichtigt. Wir brauchen mehr und gezielte Hilfen für pflegende Angehörige
- Irma Elsner, 47
Krankenschwester
Pflege ist ein Versprechen.
- Birgit Jenni
Lehrerin in beruflichen Schulen
"Bessere Bezahlung für die Beschäftigten in der Pflege!Mehr Zeit für die Arbeit am Menschen!"
- Christof Oswald, 47
Gesundheits- und Krankenpfleger, Dipl. Pflegewirt (FH)
Gute Pflege bedarf hoher fachlicher und sozialer Kompetenz, doch um den dafür notwendigen gesundheitspolitischen Rahmen zu schaffen vor allem eins, Entscheidungskompetenz.
- Angelika Krämer
Einrichtungsleiterin AWO Seniorenzentrum Neue Welt Treuen
Jeder spricht von Fachkräftemangel, aber keiner tut was dagegen.
- Iris Kempke, 50
Krankenschwester
"Warum haben viele das Gefühl, dass wir keine Menschen, sondern Roboter sind, die ohne Gefühle sind und so ohne weiteres mit Druck, Tod und Teufel fertig werden. Achja: ein soziales Leben außerhalb der Einrichtung oder des Unternehmens sollte man in diesm Beruf lieber nicht haben, das stört nur die Bereitschaft einzuspringen."
- Nicole Hartenstein, 35
Pflegedienstleitung
Gute Pflege kann nur mit entsprechend bezahlten und anerkannten Mitarbeitern gelingen, die sich z.B. in einer Pflegekammer für ihre Interessen verbünden.
- Anke Bausdorf
Heimleiterin AWO Seniorenzentrum Panoramablick Auerbach
„Pflege braucht Lobby!“
- Thomas Dieckhoff
"Pflege braucht mehr Hände und mehr Köpfe."
- Nicole Osterholz, 37
Altenpflegerin, Coach & systemische Organisationsberaterin
"Stop! Wir brauchen ein familienfreundlicheres Schichtsystem, mehr Transparenz und andere Rosinen aus New York, für eine bessere Altenpflege."
- Mareike Boenke, 27
Wohnbereichsleitung
Gute Pflege wird durch die Rahmenbedingungen in den Pflegeeinrichtungen stark beeinträchtigt. Wir brauchen mehr qualifiziertes Personal, eine an die Arbeit angepasste Finanzierung und mehr Anerkennung vor allem von der Politik und Gesellschaft! Die MDK- Richtlinien müssen sich mehr auf die pflegebedürftige Person beziehen und die Dokumentation in den Hintergrund rücken. Dokumentation macht gute Pflege kaputt!
- Sabine Köhler
Wenn ich später ins Heim komme, möchte ich von Beschäftigten gepflegt werden, die von ihrem Lohn leben können und sich bei ihrer Arbeit wohlfühlen.
- Klaus Kirschner
Nur eine Gesellschaft, die den Schwächsten gegenüber solidarisch ist, ist auch eine humane Gesellschaft. Das entspricht der Staatszielbestimmung des Artikel 20 Abs. 1 des GG. Auf gute Pflege und menschliche Zuwendung haben alle Pflegebedürftigen ein Anrecht. Pflege darf nicht arm machen. Die Finanzierung der Pflege muss deshalb solidarisch und paritätisch finanziert erfolgen. Die Pflegeversicherung ist deshalb als Bürgerpflegeversicherung und als Vollversicherungssystem mit Sachleistung weiterzuentwickeln. Gute Pflege gibt es nicht zum Billigpreis
- Markus Küster, 42
Krankenpfleger
Die beruflich Pflegenden brauchen Anerkennung, bessere Arbeitszeiten, angepasste Verdienstmöglichkeiten und die Möglichkeit, ihre Ideale ausleben zu können, dann kann Pflege sehr befriedigend sein.
- Britta Erfmann
"Gute Pflege, damit Menschen zu Hause ohne Angst sterben können."
- Sabine Wetzel, 50
Gemeindereferentin
Aus meinen dienstlichen Erfahrungen heraus weiß ich, dass die allermeisten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Pflegedienst ihren Beruf hochmotiviert wahrnehmen - nur ein Lohn, der sie diesen wichtigen Beruf nicht aufgeben, sondern eher noch dafür werben lässt, ist die notwendige Grundlage dafür, dass sie dies auch weiterhin tun und nicht demotivert und ausgepowert ausscheiden, da häufig sogar noch das ihnen zustehende nicht sehr üppige Gehalt nicht vollumfänglich ausbezahlt wird mit der Begründung, dass die Einrichtung wegen der geringen Kostenersätze sonst schließen müsste.
- Stefan Hölscher, 45
Altenpflegeschüler
"Der Grundstein für gute Pflege - auch in der Zukunft - wäre die Einrichtung einer Pflegekammer in jedem Bundesland. Schleswig- Holstein ist hier Vorreiter (Respekt). In NRW wird in der Politik noch nicht einmal darüber diskutiert."
- Barbara König, 43
Geschäftsführerin Zukunftsforum Familie
„Wir brauchen einen intelligenten Mix aus stationärer, ambulanter und häuslicher Pflege!“
- Michael Rehbogen
AWO-Vorsitzender Rothenburg o.d.T.
"Ein guter persönlicher Kontakt zwischen Pfleger und den zu Pflegenden."
- Prof. Klaus Staeck
Es ist notwendig sich in unserer Gesellschaft an jedem Platz beständig für soziale Gerechtigkeit einzusetzen. Ohne unsere Stimme hätten wir längst eine brutale Zwei-Klassen-Medizin und es gäbe immer noch nirgends Mindestlöhne. Gemeinsam können wir dazu beitragen für jeden Menschen ein Leben in Würde zu gewährleisten. Das gilt besonders für kranke und pflegebedürftige Menschen. Ihnen sollte es in unserer Solidargemeinschaft menschlich und materiell an nichts fehlen. Das gelingt, wenn alle Menschen mit ihrer finanziellen Kraft aus Einkommen und Eigentum füreinander einstehen. Wir brauchen ein umfassendes System demokratischer Solidarität. Deshalb unterstütze ich die Ziele des Bündnisses für gute Pflege.
- Maria Honefeld, 55
Altenpflegerin
Pflege muß Liebe, Toleranz und Einsatzbereitschaft sein.
- Erika Roth, 63
Krankenschwester
"Gute Pflege ist, wenn ich auf Station mit Patienten und Kolleginnen auch mal lachen kann."
- Iris Kempke, 49
Krankenschwester
Verlässliche Dienstpläne und somit frei gestaltbare Freizeit; faire Bezahlung; Unterschiede zwischen Ost und West müssen aufgehoben werden, denn weder die alten und auch die kranken Menschen noch das Pflegepersonal sind im Osten weniger Wert; gleiche Pflegesätze in allen Bundesländern und höhere Personalschlüssel.
- Petra Vollmers-Frevel, 49
Grafik Designerin, Öffentlichkeitsarbeit für Pflegezentrum Haus Monika
Gute Pflege heißt nicht nur "satt-und sauber", sondern heißt Lebensqualität vermitteln durch sich Zeit nehmen, sich Einlassen auf Gespräche, Spaß haben miteinander, Toleranz und Sinn für schöne Dinge fördern. Und das alles geht nur mit der Überarbeitung des Pflegebedürftigkeitbegriffs, der die Einstufung in Pflegestufen reformiert...
- Kristin Daleiden, 55
Geschäftsführerin
"Gute und liebevolle Pflege braucht zufriedene und motivierte Pflegekräfte - liebe Politik, bitte schafft endlich die Rahmenbedingungen dafür: entlastet uns von Bürokratie, Zeitnot, Willkür bei Prüfungen und Intransparenz im Internet."
- Anna Maria Sprenger, 26
Examinierte Altenpflegerin
Gute Pflege - eine Lebensaufgabe für all diejenigen, die sich dafür entschieden haben. Welche Unebenheiten sich auf diesem Weg befinden, wissen wir alle. Zusammen Hand in Hand müssen wir versuchen, diese Strecke zu begradigen, um gemeinsam sagen zu können: Ja, das ist GUTE PFLEGE!
- Jürgen Sendler, 67
Referatsleiter Pflege beim DGB i.R.
Niemand, der pflegebedürftig wird, darf Angst haben müssen, am gesellschaftlichen Leben nicht mehr teilhaben zu können; dazu muss endlich der Begriff von Pflegebedürftigkeit erweitert werden. Respekt vor jedem einzelnen Menschen heißt bezogen auf Pflege auch, die sehr schwierige Arbeit der Pflegenden anzuerkennen - durch Wertschätzung und gute, tarifliche Bezahlung
- Jochen Dürr, 45
Heilerziehungspfleger
Als MAV Mitglied einer diakonischen Behindertenhilfeeinrichtung möchte ich gemeinsam mit vielen Menschen dafür eintretten, daß wir in der sozialen Arbeit über alle Wohlfahrtsverbände hinweg einen Flächentarifvertrag auf der Basis des TVöD bekommen ... die Konkurrenz darf nur über die Qualität der Arbeit und nicht über die Löhne gehen !
- Dr. Horst Kramer
Mitglied im Sozialpolitischen Ausschuss SoVD NRW e.V.
"Gute Pflege" erfordert im Interesse der Qualitätssicherung einen angemessenen Personaleinsatz. Hierzu bedarf es eines verbindlichen Personalbemessungssystems für die verschiedenen Formen, in denen Pflege und Betreuung angeboten werden.
Der Einsatz von Teilzeitbeschäftigten – häufig aus Kostengründen praktiziert - muss dabei begrenzt werden. Um den Fachkräftebedarf mit dem Ziel einer kontinuierlichen pflegerischen Betreuung zu decken, bedarf es mehr Vollzeitbeschäftigter anstelle der weiteren Ausweitung von Teilzeitbeschäftigung.
- Manfred Paier, 54
Dr. Clown
Gute Pflege ist Pflege mit Liebe: Humor öffnet uns den Zugang zum
Herzen der Patienten und erlaubt wahre und heilende Kommunikation.
- Jens Ahrens, 56
Geschäftsführer AWO Berlin Südost e.V.
Wer gute professionelle Pflege will, muss sie angemessen honorieren und der Pflegefachkraft entsprechende Wertschätzung entgegenbringen. Wer gute professionelle Pflege will, muss auch zur Kenntnis nehmen, dass sie nicht umsonst zu haben ist. Gute professionelle Pflege muss uns deshalb gesellschaftliche Aufgabe sein!
- Andreas Kästner, 60
arbeitslos durch Pflege
Politiker, behandelt uns pflegende Angehörige wie Menschen! Ohne uns wäre das System nicht nur krank, sondern tot; gebt uns endlich mal was zurück.
- Jürgen Feicht
Ich fühle mich gefangen im Bürokratiedschungel. Ich bin ein Altenpfleger, holt mich hier raus.
- Andrea Nahles
"Gute Pflege ist Zeit zum Zuhören haben und das gelingt nur, wenn wir auch genügend Personal finanzieren (können)."
- Brigitte Schero
Master of Health Administration
Solidarität und Parität im Gesundheitswesen, sind durch die in den letzten
Jahren durchgeführten Reformen, immer weiter zurück gedrängt worden.
Gute Pflege hat ihren Preis, aber nicht einseitig auf Kosten der Versicherten! Krankheit und Pflegebedürftigkeit darf nicht dazu führen, soziale Ungleichheiten zu zementieren.
- Joachim Adolfs, 50
Krankenpfleger
Ausreichende Pflege ist ausreichend, wir fordern angemessene, angepasste, patientorientierte, optimale und ganzheitliche pflegerische und soziale Versorgung der uns anvertrauten Patienten.
- Daniela Heinze, 29
Pflegewissenschaftlerin, Pflegelehrerin
Gute Pflegekräfte möchten gut Pflegen - Es sollte ihnen endlich die Möglichkeit dazu gegeben werden!
- Udo Lutz, 51
Betriebsrat
"Zu einer guten Gesellschaft gehört gute Pflege in hoher Qualität mit guten Löhnen für die Beschäftigten."
- Anja Kistler, 47
GKP & Dipl.-Pflegewirtin (FH) | DBfK Nordost
‚Gute Pflege’ zu leisten, ist unser Anspruch – bessere Rahmenbedingungen unser Ziel. Nur beide Aspekte miteinander werden dem Menschen mit Pflegebedarfen ein Leben in Würde gewähren … ganz individuell und das jeden Tag neu!
- Ilko Keßler
AWO-Landesvorstandsmitglied
Gute Pflege richtet sich zuerst an Kinder, Erwachsene und Ältere, welche ihren Alltag würdevoll bewältigen sollen. Gute Pflege und vernünftige Arbeitsbedingungen bedeutet aber auch das Verständnis der Arbeitgeber, ihre MitarbeiterInnen fair zu entlohnen und soziale Arbeitsbedingungen zu schaffen.
- Brigitte Heckmann, 55
Pflegefachkraft und Beschäftigungstherapeutin
Pflege deine zu Pflegenden immer so, wie Du selber gepflegt werden möchtest.
- Ulrich Tilly
"Gute Pflege gibt es nur mit guten Löhnen."
- Anke Pörksen, 46
Juristin
"Gute Pflege bedeutet Zeit, Zuwendung, körperliche und seelische.
Dafür müssen wir alle miteinander mehr tun – in der Politik und in der Gesellschaft."
- Christina Nase
Geschäftsführerin der AWO Seniorenzentren Brandenburg gGmbH
Wir unterstützen den Fachkräfte-Nachwuchs
Wir brauchen gute Fachkräfte, und für unsere Fachkräfte eine gute Bezahlung. Wir bilden selbst Fachkräfte aus. Wir unterstützen den Fachkräfte-Nachwuchs in allen unseren Einrichtungen und freuen uns, wenn die jungen Menschen lange bei uns bleiben.
- Dr. Manfred Benkler
Mitglied des Sozialpolitischen Ausschusses des SoVD LV Niedersachsen
Das Menschenrecht auf gute Pflege bliebe für die allermeisten pflegebedürftigen Menschen ohne aufopferungsvolle pflegende Angehörige nur eine leere Formel. In der Pflegeversicherung muss daher für pflegende Angehörige ein Anspruch auf eine qualifizierte mindestens alle vier Jahre wiederholbare Rehabilitationsmaßnahme verankert werden.
Dadurch kann erreicht werden, dass die pflegenden Angehörigen ihren großen körperlichen und seelischen Belastungen besser und ausdauernder gewachsen sind. Die dafür notwendige Beitragssatzerhöhung in der gesetzlichen Pflegeversicherung würde sich durch längere Einsatzzeiten der pflegenden Angehörigen schnell amortisieren. Da die gesetzliche Rentenversicherung und die gesetzliche Krankenversicherung keine vorbeugenden Leistungen erbringen, besteht im gesamtgesellschaftlichen Interesse ein dringender Handlungsbedarf der Bundesregierung einer gezielten Hilfe für pflegende Angehörige.
- Raik Stief, 34
geprüfter psychologischer Berater
Ich kläre Angehörige und Betroffene über den Umgang mit Demenz auf und schaffe so neue Orientierungen und Lebenssinn.
- Dana Lützkendorf, 35
GKP, Studierende in Pflegepädagogik
Wir, die Pflegenden, müssen weg von demütigem und resigniertem Denken, hin zu mutigem, engagiertem und selbstbewusstem Handeln. Wir selbst haben die Veränderungen in der Hand und zwar genau jetzt.
- Hans-Jörg Pötsch
1. Bezirksvorsitzender Brandenburg Nord
Ob wir unser Auto zur Inspektion bringen, die Heizung warten lassen oder Einkäufe tätigen. Wir erwarten stets Leistungen erster Klasse. Wenn wir einen Menschen in eine Pflegeeinrichtung geben, muss diese Erwartung mindestens ebenso hoch, meines Erachtens eher noch deutlich sein. Schauen wir genau hin, wie Menschen, die sich in Obhut befinden, behandelt werden. Was in der KiTa selbstverständlich ist, sollte auch im Senioren- oder Pflegeheim gelten.
- Michael Bauch, 47
Personalrat
Gute Pflege führt zu wundervollen Begegnungen mit Menschen. Anerkennung, Respekt und Wertschätzung für die professionell Pflegenden dürfen dabei nicht vergessen werden.
- Helga Döring-Kles, 63
Diplom-Bibliothekarin
"Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schätzen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt." Artikel 1 Grundgesetz
- Marcus Behlau, 32
Wohnbereichsleitung Altenpflege
Es gibt kein höheres Gut, als den Dienst am Menschen. Deshalb müssen wir als Gesellschaft die Augen aufmachen und bereit sein, dieses Gut nicht verkommen zu lassen, damit die Pflege nicht noch unattraktiver wird, als sie sowieso schon ist.
- Friedrich-Wilhelm Herkelmann
Mitglied des Sozialpolitischen Ausschuss, SoVD NRW e.V.
Bei der Diskussion um menschenwürdige Pflege wird immer wieder ins Feld geführt, dass die Dokumentation
der Pflege zu viel Arbeitskraft und Arbeitszeit binden würde. Ich finde es außerordentlich wichtig, dass weiterhin die Dokumentation in der Pflege älterer und behinderter Menschen beibehalten werden muss. Denn nur so können Pflegemängel aufgedeckt und künftig vermieden werden.
- Hartmut Fricke, 56
Heimleiter
"Gute Pflege ist nicht alles, aber ohne gute Pflege ist alles nichts. Deshalb brauchen wir eine gesellschaftliche Aufwertung der Pflegeberufe, die sich auch in der Neuberechnung der Personalschlüssel und in der Vergütung niederschlagen muss. Die gesellschaftspolitische Verantwortung der Politiker ist mehr gefragt denn je."
- Veronika Ziegler, 36
Krankenschwester und Stationsleitung
Gurkenbauern und Banken werden finanziell unterstützt, Pflege nicht.
- Christa Greve, 52
Altenpflegerin
"Pflege ist eine öffentliche Daseinsvorsorge und gehört nicht in kommerzielle, private Hände. Kommerzielle Anbieter ziehen Geld aus dem System und geben es an Aktionäre weiter. Das muss deutlich gesagt werden…"
- Reinhard Leopold
"Pflegebedürftige und pflegende Angehörige brauchen mehr Unterstützung und finanzielle Anerkennung, Wertschätzung, Vertrauen, Sicherheit, Zeit ... .
Profitgier und Geiz aber blockieren Ethik, Moral und Qualität in Pflege und Betreuung."
- Elke Hannack
Dieses „Bündnis für Gute Pflege“ ist unverzichtbar. Wir brauchen eine qualitativ hochwertige Pflege, die bezahlbar bleibt und wir brauchen dringend gute Arbeitsbedingungen und eine gute Bezahlung für die Beschäftigten in der Pflege, Gute Pflege hat ihren Preis und der muss jetzt eingefordert werden.
- Gerd Miedthank
Koch/SPD Vorstand Selbst Aktiv
"Pflegekräfte müssen richtig bezahlt werden und wir brauchen eine Bürgerpflegeversicherung."
- Berno Schlanstedt, 47
Leiter Altenhilfe
"Wir brauchen endlich eine Harmonisierung der Bedingungen für Pflegedienstleistungen in Deutschland. Es geht doch nicht an, dass der Wohnort eines Menschen entscheidend dafür ist, wie viel Pflegepersonal sich um ihn/sie kümmern kann, oder wie viel Inkontinenzmaterial ihm/ihr zur Verfügung steht. Absolut irrwitzig ist, dass trotz dieser Unterschiede in den einzelnen Bundesländern die Regularien der z.B. Qualitätsprüfung nach SGB XI oder Heimgesetz bundesweit einheitlich sind. Wie kann ich das gleiche Qualitätsniveau abliefern, wenn ich dafür ein drittel weniger an Personalkapazität zur Verfügung habe (vergleiche Brandenburg und Baden-Württemberg)? Da drängt sich doch Verdacht auf, dass passend gemacht wird, was nicht passt, weil niemand politisch dran rühren will ... schade!"
- Uwe Schacher, 45
Sozialwissenschaftler
Lebensqualität der MitarbeiterInnen und Lebensqualität der BewohnerInnen gehören zusammen. Solidarität heißt beides verwirklichen.
- Manuel Achsel, 24
Azubi GKP
Wir kriechen am Boden, damit andre wieder laufen können.
- Monika Wildner, 48
Krankenschwester
Wir müssen JETZT dafür sorgen, Wege zu finden, menschenwürdig und die Selbstbestimmung achtend zu pflegen, denn die Nächsten, die gepflegt werden müssen, sind WIR.
- Reinhard Kattinger, 45
Lehrer für Pflegeberufe
"Der Dienst am Menschen braucht einen neuen Stellenwert in unserer Gesellschaft. Schon in der Schule gilt es, den jungen Menschen ein Bewußtsein für ein gelingendes Miteinander in der Gesellschaft zu schaffen. Entrümpelt die Lehrpläne von totem Wissen!"
- Carmen Kreiner, 50
Altenpflegerinn
Gute Pflege ist, wenn Politik und Kostenträger die Leistung, die sie verlangen, auch angemessen honorieren.
Gute Pflege darf nicht zum Privileg für finanziell gut ausgestattete Menschen werden.
- Eva Maria Weber, 53
Krankenschwester
Pflege braucht Qualifikation, Anerkennung, Zeit.
- Marlene Rassbichler, 25
Hauswirtschaftsleitung AWO Seniorenzentrum
Wir lassen demenzerkrankte Bewohnerinnen und Bewohner in ihrer Welt leben!
- Kurt Beck
Ministerpräsident a.D.
"Gute Pflege - Eine zentrale Forderung an eine gerechte Gesellschaft!"
- Marina Raddatz, 57
Selbständig
"Menschlichkeit und Zeit bestimmen unser Handeln."
- Birgit Schmidmeier, 38
Mediatorin und Versicherungsfachwirtin
"Falls ich jemals Pflegefall werde, möchte ich in einem lebendigen Mehr-Generationen-Projekt wohnen."
- Susanne Büssenschütt, 45
Krankenschwester, Gartentherapeutin, QM Beauftragte
Pflege erfordert einen gesamten Blick auf den Patienten und bedeutet im Sinne von Ganzheitlichkeit die Berücksichtigung von allen Bedürfnissen.
- Gaby Walter, 54
Altenpflegerin
"Gute Pflege heißt für mich "Menschenwürdige Pflege".
Wir brauchen nicht mehr Zeit für Dokumentation, sondern mehr Zeit für Zuwendung! Es kann nicht sein, dass das "Geschriebene" in der Pflege mehr zählt als der Mensch! Außerdem brauchen wir mehr Personal, um menschenwürdig pflegen zu können."
- Dominik Hamann, 37
Pflegefachkraft (jetzt Rentner)
Pflege menschlich und Du pflegst gut.
- Irmela Behr
Mensch bleiben, in allen Situationen.
- Karin Gernhuber, 54
MA Pädagogik für Pflege- und Gesundheitsberufe
In der Ottawa- Charta zur Gesundheitsförderung vom 21.11.1986 heißt es: "Gesundheit wird von den Menschen in ihrer alltäglichen Umwelt geschaffen und gelebt, dort, wo sie spielen, lernen, arbeiten und lieben. Gesundheit entsteht dadurch, daß man sich um sich selbst und für andere sorgt, daß man in der Lage ist, selber Entscheidungen zu fällen und Kontrolle über die eigenen Lebensumstände auszuüben sowie dadurch, daß die Gesellschaft in der man lebt, Bedingungen herstellt, die allen ihren Bürgern Gesundheit ermöglichen." Für mich ist das der Weg.
- Angelika Schwarz
Gute Pflege heißt für mich: Verlässliche Dienstpläne + planbare Freizeit = zufriedene, motivierte Kolleginnen und Kollegen.
- Irmgard Weismann, 55
Die Gesellschaft ist so gut, wie ihr Umgang mit den schwächsten Gliedern: ich bin für eine spürbare Besteuerung von Vermögen und Gewinnen zugunsten aller sozialen Aufgaben.
- Jutta Lutzmann, 61
Betreuungsassistentin
"Mit dem Herzen sehen, die Seele streicheln, hören, was nicht gesagt wurde und leistbar sein für alle Bedürftigen, das ist für mich gute Pflege."
- Jutta König
Vorsitzende des SoVD-Bezirksverbandes Bochum-Hattingen
Gerade bei an Demenz erkrankten Menschen darf die Pflege durch die Angehörigen nicht zur Armut führen. Seit vielen Jahren wird beklagt, dass der Hilfebedarf, der infolge einer Demenz entsteht, sehr unzureichend bei der Pflegeversicherung berücksichtigt wird. Das „Bündnis für eine guten Pflege" setzt sich für die Demenzerkrankten und ihre Angehörigen ein. Sorgen wir alle mit unserem Einsatz für mehr Gerechtigkeit in der Pflegeversicherung.
- Gerhard Renner
SoVD-Vizepräsident, SoVD Landesverband Schleswig-Holstein
Wir alle wollen älter werden und dabei gesund bleiben.
Es kann aber ganz schnell ganz anders kommen.
Dann brauchen wir Unterstützung und
Hilfe, um ein menschenwürdiges Leben führen zu können.
Gute Pflege und Betreuung sind für jeden Menschen unverzichtbar.
- Bernd Skoda
Mitglied des Sozialpolitischen Ausschusses des SoVD LV Niedersachsen
„Gute Pflege" bedeutet vertrauensvoll und ohne Angst an mögliche eigene Betroffenheit denken!
- Thomas Steger, 34
KAB- Diözesansekretär
"Pflege muss sich jeder leisten können und sie muss menschenwürdig sein!"
- Bernhard Großbröhmer, 66
Rentner
"Pflege den, der des braucht, immer so, wie Du selber gepflegt werden möchtest."
- Christiane Reckmann
Bundesvorsitzende des Zukunftsforum Familie
Die Pflege älterer Menschen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe – ähnlich wie die Betreuung und Erziehung kleiner Kinder. Sie muss deshalb auch in gesamtgesellschaftlicher Verantwortung – ähnlich der Elternzeit - abgesichert werden. Das heißt: Arbeitszeitverkürzungen oder Jobausstiege müssen sozialrechtlich und finanziell besser abgesichert werden. Das ist auch wichtig, damit häusliche Pflege nicht ausschließlich von Frauen erbracht wird. Das Elterngeld hat gezeigt: wenn es finanzielle Anreize gibt, beteiligen sich auch die Männer. Diese Erkenntnis sollten wir für die Pflege nutzen!
- Renate Backhaus
Geschäftsführende Fachverband Ev. Altenhilfe in Bayern e.V.
"Pflege ist es W€RT. Es müssen mehr Menschen in der Pflege und Begleitung beschäftigt werden, die von allen in der Gesellschaft besser finanziert werden und durch weniger Bürokratie im Alltag mehr Zeit für Pflegebedürftige haben."
- Kathrin Senger-Schäfer
Mitglied des Deutschen Bundestages
"Gute Pflege bedeutet Selbstbestimmung und Teilhabe unabhängig vom eigenen Geldbeutel."
- Björn Paul Lucht, 54
Krankenpfleger
Gute Pflege heißt für mich:
- mehr Personal
- humane Ausgestaltung der Arbeit
- Zuwendung & Zeit für die Pflegebedürftigen
- für diese qualifizierte Arbeit eine gerechte Entlohnung.
Ohne bessere Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen (keine 12 Dienste am Stück, kein Dienst an eigentlich freien Tagen, Begrenzung der Überstunden, ...) wird der Beruf des Pflegenden unattrakriv für die Schulabgänger und der Nachwuchs wird in der Pflege ausbleiben.
- Patrick Frei, 36
Diplom-Pflegewissenschaftler
Ich fordere für die gesamte Pflegelandschaft maßgeschneiderte Leistungen für Pflegebedürftige, Unterstützung und Anerkennung für Angehörige, bessere Lohn- und Arbeitsbedingungen, Wertschätzung und Anerkennung für die Beschäftigten, attraktivere Arbeitsbedingungen und tarifliche Bezahlung, Nachwuchskräftesicherung auch seitens des Bundes, Länder und Kommunen sowie eine bessere Lobby für alle in der Pflege tätigen Menschen!
- Petra Gerstenkorn
ver.di-Bundesvorstandsmitglied
Pflegende Angehörige brauchen Beratung und Unterstützung. Die aber sind heute noch Mangelware. Wir brauchen mehr Transparenz, welche passenden Angebote es für Pflegebedürftige gibt. Wer seine Angehörigen pflegt, darf nicht allein gelassen werden und braucht auch Entlastung. Wir brauchen eine Pflegeversicherung aus einem Guss, in der Angehörigenarbeit und professionelle Pflege sich sinnvoll ergänzen und die auch angemessen finanziert ist. Dafür muss eine solidarische Gesellschaft sorgen.
- Arno Ostfeld
Gute Pflege tut Not
- Werner Griese, 63
im Ruhestand
Gute Pflege bedeutet mit ausreichend Zeit und Personal ein System zu schaffen, dem man sich bedenkenlos selber anvertrauen würde.
- Sebastian Fischer, 55
Geschäftsführer VOCAL - Voice of Carers Across Lothian
Die Familie ist der größte Pflegedienst der Nation, aber für Zehntausende führt die wohlgemeinte Pflege zu einem Prozess finanzieller Verarmung und sozialer Ausgrenzung. Das darf nicht sein!
- Axel Schmidt
Das Bündnis für gute Pflege offenbart, dass gute Pflege Ihren Preis hat. Wir brauchen einen Rettungsschirm für die Pflege. Damit ist nicht nur die ausreichende Finanzierung gemeint, sondern auch die Akzeptanz der Bevölkerung, dass die Pflege gerade von älteren Menschen die Erfüllung einer gesellschaftlichen Aufgabe ist, der sich leider viele entziehen. Den Pflegenden gehört unser aller Respekt.
- Alexandra Dzaack Küster, 36
Teamleiterin
"Gute Pflege heißt, Zeit für ein Lächeln haben!"
- Hans-Wilhelm Pollmann
Landesgeschäftsführer AWO Berlin
Gute Pflege wird von Menschen für Menschen gemacht - das dürfen wir nicht vergessen! Pflegekräften muss es ermöglicht werden, mehr Zeit für Gespräche mit den zu Pflegenden und für aktivierende Pflege zu haben. Dafür treten wir als AWO ein.
- Josef Wiedenmann, 40
Schlosser/Betriebsrat
Gute, bezahlbare Pflege ist das, was im Alter fast jeder braucht bzw. brauchen wird! Lasst uns dafür kämpfen, dass die Politik die richtigen Weichen stellt!
- Dominik Schirmer, 45
Landesfachbereichsleiter ver.di Bayern
Gute Pflege erfordert gute Arbeit. Damit das besser zusammenpasst, müssen die Pflegenden ihre Interessen selbst in die Hand nehmen.
- Belinda Schmitt, 47
Gute Pflege benötigt gut ausgebildete Pflegekräfte in mehreren Qualifikationsniveaus unter Einbeziehung der universitäteren Ausbildung.
- Vera Kimpel, 39
Bereichsmanagerin Senioren & Pflege
Gute Pflege ist, sich selbst und sein Gegenüber wertzuschätzen.
- Barbara Nachtigal, 48
ex. Altenpflegerin
Gute Pflege heißt:
- ich bin bei dir, wenn du traurig bist,
- ich gebe dir Orientierung, wenn du nicht weißt wohin,
- ich halte deine Hand, wenn du es möchtest,
- ich stehe bei dir wenn du dich von uns verabschiedest ...
Gute Pflege ist ganzheitlich!!
- Annelie Buntenbach
Mitglied des Geschäfts- führenden Bundesvorstandes des Deutschen Gewerk- schaftsbundes (DGB)
Die Pflegeversicherung hat sich als „fünfte Säule“ der Sozialversicherung bewährt. Damit dies auch zukünftig so bleibt, sind nachhaltig wirksame Reformen zur Verbesserung der Qualität in der Pflege sowie zur Absicherung der finanziellen Grundlagen unerlässlich. Das Bündnis für Gute Pflege setzt sich deshalb für eine solidarische Weiterentwicklung der Sozialen Pflegevericherung ein.
- Günther Gruchala, 57
Künstler
Gutes Leben durch gute Pflege
- Martin Altmeyer, 50
Altenpfleger
Respekt und Wertschätzung gegenüber den Pflegenden müssen sich endlich auch in einer deutlichen Verbesserung sämtlicher Rahmenbedingungen niederschlagen!!
- Heiner Lindgens, 48
Verwaltungsfachangestellter
Gute Pflege ist Menschenwürde
- Rosemarie Sindel, 55
Personalrat (GKP)
-Maßgeschneiderte Leistungen für die Pflege
-Unterstützung und Anerkennung für Angehörige
-Bessere Lohn-und Arbeitsbedingungen
-Gerechte Finanzierung
-Aufnahme ins Grundgesetz:Pflege
-Gesellschaftliche Verpflichtung und Verantwortung den älteren Menschen gegenüber
-Anspruch auf Gleichbehandlung, Betreuung und Versorgung.
- Hilde Mattheis
„Gute Pflege muss uns was wert sein – gute Pflege kostet.“
- Klaus Peter Röhrle, 62
Projektleiter Stanzwerkzeugentwicklung
Gute Pflege ist für alle betroffene Personen wichtig. Die Anerkennung der Pflegenden muss genauso sein wie bei Krankenschwestern. Das Berufsbild muss aufgewertet werden.
- Daniel Frank, 25
exam. Gesundheits- und Krankenpfleger
"Pflege geht alle etwas an!!! Wir müssen der Gesellschaft die Bedeutung der Pflege begreifliche machen, dass Pflege ein sehr großer, wichtiger Bestandteil der sozialen Gesellschaft ist. Und dass sozial nicht ohne Pflege funktioniert.
Gute Pflege ist nur dann möglich, wenn die Rahmenbedingungen dafür gegeben sind. Momentan steht nicht mehr der Mensch im Mittelpunkt sondern die Masse/das Geld."
- Georg Schenkelberg, 54
Fachaltenpfleger und PDL ambulanter Dienst
"Gute Pflege im Sinne, wie sie jeder von uns gerne bei eigener Pflegebedürftigkeit erfahren würde, ist nur möglich, wenn die Einrichtungen entsprechende mitarbeiter- und klientenfreundliche Bedingungen schaffen und die Gesellschaft die dazu notwendigen Mittel zur Verfügung stellt. Hier besteht akuter Handlungsbedarf."
- Gabriele Kullmann, 54
Dipl. Pflegewirtin (FH), Pflegeberaterin n. § 7a SGB XI
50 Bewohner im Pflegeheim werden von 1 Pflegefachkraft alleine betreut. Wann nimmt die Gesellschaft die Überforderung der Pflege wahr?
- Susanne Miehle-Schlesier, 48
Krankenschwester
Ich wünsche mir eine grundlegende Auseinandersetzung mit dem Thema Wirtschaftsethik und "die Würde des Menschen ist unantasbar".
- Rudolf Michel-Fabian, 52
Diplom-Pflegewirt (FH)
"Gute Pflege will gelernt sein. Wir brauchen in Deutschland ein neues Pflegesystem in dem das anerkannt und die professionelle (Alten-)Pflege nicht als Ausfallbürge der Angehörigenpflege begriffen und als Kostenfaktor diskreditiert, sondern als gesellschaftliches und volkswirtschaftliches Gut geschätzt und gefördert wird. Die ersten Schritte dahin mit einem neuen Pflegebegriff und der Beendigung der chronischen Unterfinanzierung der Pflegebranche sind überfällig."
- Rosi Talbot, 48
Krankenschwester
"Mein Wunsch ist, dass kein Mensch alleine sterben muss, sondern an der Hand eines vertrauten Menschen."
- Martha Heinemann, 60
Lehrerin für Gesundheitsfachberufe
Bei meinen Seminaren stelle ich immer wieder fest, dass sehr viel ungelerntes Personal in der Pflege, besonders in der Altenpflege tätig ist. Die einjährig- oder dreijährig examinierten Fachkräfte sind über ihr Vermögen ausgepowert, so dass sie wenig Möglichkeiten zur Fort- und Weiterbildung nutzen können. Viele sind nicht in Fachverbänden oder Gewerkschaften organisiert. Es fehlt ihnen an Zeit und Geld. Für mich entsteht so ein sehr traurige Bild in der Altenpflege und auch Angst, "wer wird mich mal pflegen?"
- Marion Seigel, 49
Journalistin
"Pflegende Angehörige verdienen unser aller Respekt. Wir aber lassen sie im Regen stehen, wenn sie der Doppelbelastung von Beruf und Pflege nicht mehr standhalten und ihnen Armut und sozialer Abstieg drohen."
- Gabriele Blohsei, 43
Krankenschwester in der Altenpflege
Pflege so, dass du deine Mutti gerne in die Obhut deiner Kollegen geben würdest.
- Franziska Straub, 22
Auszubildende in der Krankenpflege (Krankenschwester)
"Das auch meine Familie und nah stehende Personen einmal optimal versogt werden, kann nur geschehen, wenn die Attraktivität des Berufes steigt. Vor allem Zeit- und Personalmangel, aber auch Anerkennung und Wertschätzung außenstehender Menschen lassen die Lust auf Pflege sinken. Aufklärung wäre daher eine dringende Maßnahme."
- Volker Fritzer, 36
AWO Bezirksverband Schwaben, Referent für Altenhilfe
Gute Pflege richtet sich nach den Bedürfnissen und Lebenslagen der Pflegebedürftigen. Im Vordergrund stehen dabei die Würde des Menschen und die Lebensqualität in unseren Einrichtungen.
- Gerd Mittelstädt
Ein-Satz für mehr Lohngerechtigkeit.
- Marco Brunotte, 35
Landtagsabgeordneter Niedersachsen
"Gute Pflege braucht auskömmliche Pflegesätze, damit gute Arbeit bezahlbar wird!"
- Heide Hartje-Huss, 63
Krankenschwester/nach 40 Jahren Rentnerin seit dem 01.04.2012
Ja, gute Pflege ist ein Menschenrecht!
- Christoph Poß, 36
Krankenpfleger
"Pflege braucht wieder Zeit für das Wesentliche!!!!"
- Markus Strobl, 44
Heilerziehungspfleger
"Gute Pflege braucht genug Personal, dass gut bezahlt und motiviert eine menschenwürdige Pflege erbringt. Gerade in der Altenhilfe ist das heute kaum noch gegeben. Alle werden alt und potenziell pflegebedürftig. Warum behandelt die Gesellschaft Menschen, die diesen schweren Job machen, und damit auch die zu Pflegenden, so schlecht? Das muss sich ändern!"
- Martin Fuchs, 49
Pressesprecher und Leiter Marketing/Öffentlichkeitsarbeit BBT-Gruppe
Nicht die Pflege, aber die Rahmenbedingungen, unter den Pflege stattfindet, sind schlecht! Und wir sollten dafür Sorge tragen, den pflegebedürftigen Menschen heute die Pflege zukommen zu lassen, Dir wir uns selber einmal für uns wünschen!
- Harald Uhl, 53
Exam. Altenpfleger
Gute Pflege bestimmt letzten Endes unsere eigene Zukunft.
- Frank Bsirske
ver.di-Vorsitzender
Die Pflegeversicherung soll Pflegebedürftigen helfen, ein möglichst selbständiges und selbstbestimmtes Leben zu führen, das der Würde des Menschen entspricht. Das ist das Versprechen unseres Sozialstaats. Es muss endlich eingelöst werden. Die Vorschläge dazu liegen seit Jahren auf dem Tisch. Die Politik muss handeln, damit alle die Pflege erhalten, die sie brauchen. Und die gute Arbeit derjenigen, die die Pflege leisten, gerecht entlohnt wird. Dazu brauchen wir mehr Geld für die Pflege. Wenn alle aus allen Einkünften die Pflegeversicherung finanzieren, ist gute Pflege für alle erschwinglich.
- Wolfgang Tiefensee
Bundesminister a.D., MdB
"Die Beschäftigten brauchen bessere Arbeitsbedingungen, höhere Löhne und mehr gesellschaftliche Anerkennung."
- Adolf Bauer
Präsident des Sozialverbandes Deutschland SoVD
Pflege ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die nur dann erfüllt werden kann, wenn die Rahmenbedingungen stimmen.
- Carola Ahlert
Vizepräsidentin Volkssolidarität Bundesverband
Eine umfassende Pflegereform ist längst überfällig. Wir brauchen einen neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff, der alle wichtigen Pflegebedarfe erfasst, Menschen mit demenziellen Erkrankungen nicht länger ausgrenzt, Prävention und Rehabilitation fördert und bürokratische Hürden abbaut.
Eine bessere Pflege erfordert mehr finanzielle Aufwendungen und den Ausbau der Pflegeinfrastruktur. Das muss solidarisch erfolgen und nicht durch eine Privatisierung des Pflegerisikos.
- Volker Mörbe
verdi-Landesvorsitzender BaWü Fachbereich Gesundheit, soziale Dienste Wohlfahrt und Kirchen
Gute Pflege muss ein Gemeingut für Alle werden, solidarisch finanziert und mit vollem Versorgungsanspruch.
- Wolfgang Schuth
AWO Landesgeschäftsführer Sachsen-Anhalt
Wir müssen weg von der Minutenpflege hin zu einer menschenwürdigen Pflege, für die Fachkräfte und Angehörige Zeit haben.
- Gerda Bertram
SoVD-Vizepräsidentin
Jeder Mensch hat das Recht, selbst zu entscheiden wo und mit wem er leben will. Die Rahmenbedingungen müssen so gestaltetet sein, dass dieses Recht auch respektiert wird. Niemand soll gegen seinen Willen ein Zimmer mit einem wildfremden Menschen teilen müssen.
- Ulf Grießmann, 37
Geschäftsführer
Gute Pflege ist kein Almosen, das wir gewähren oder auch nicht. Sie ist das Recht jedes Einzelnen und die Pflicht einer Gesellschaft gegenüber denjenigen, die diese Gesellschaft ihr ganzes Leben lang aufgebaut haben.
- Gabi Strauhal, 39
Sozialpädagogin und Sozialdienstleitung AWO Seniorenzentrum
Recht auf Selbstbestimmung – auch und gerade bei Identitätsverlusten
Menschenrechte sind auch Freiheitsrechte. Sie gelten bekanntlich für alle Menschen allein aufgrund ihres Menschseins. Demenzerkrankte können diese Rechte nicht mehr selbst einfordern. Es gilt deshalb ganz besonders, die Würde und Selbstbestimmung demenzerkrankter Menschen zu respektieren. Auch Pflegende und Betreuer vergessen manchmal: Den Menschen, den sie vor sich haben, mit seinem großen verborgenem Schatz an Lebenskompetenz und Weisheit.
- Frank Kirsch, 48
Gesundheits- und Krankenpfleger
Über 20 Jahre Intensivpflege haben mir gezeigt, dass ohne gute Pflege Nichts geht!
- Dieter Käufer, 56
Sozialpädagoge und Einrichtungsleiter AWO Seniorenzentrum
Wir brauchen Visionen im Umgang mit Demenzerkrankten
- Wolfgang Stadler
AWO Bundesvorsitzender
Gute Pflege darf nicht zum Armutsrisiko werden, weder für den zu Pflegenden noch für seine Angehörigen.
- Johanna Uekermann
"Gute Löhne für gute Pflege!"
- Ulrike Sommer, 55
"Pflegekräfte müssen besser bezahlt werden!"
- Thomas Widmer, 45
exam. Altenpfleger
"Alte und kranke Menschen dürfen kein Sparschwein für Pflegekonzerne sein."
- Andrea Matuszefska, 44
Kinderkrankenschwester/zusätzliche Betreuungskraft
"Wer pflegt eigentlich die Pflegenden?
Große körperliche Belastung , viel zuviele Dienste und ein großer Dokumentationsdruck lässt kaum noch Raum für schöne Momente. Familienleben und die eigene Gesundheit werden völlig hinten angestellt. Als Betreuungskraft habe ich noch die Chance auf erfüllende Augenblicke. In der Pflege hätte ich(!) schon längst aufgegeben. Und ich habe Angst vor dem selber alt werden!"
- Gerlef Gleiss, 57
Sozialarbeiter
"Für das Recht auf persönliche Assistenz für alle behinderten und pflegebedürftigen Menschen – schafft 1, 2, 3, viele Assistenzgenossenschaften!"
- Roland Brußmann, 54
Pflegender Angehöriger
Warum sollte man nicht seinen Angehörigen zu hause pflegen dürfen, wenn er es verlangt, und er nicht ins Heim oder in eine WG möchte?! Pflegende Angehörige sollten auch nicht in das „Hartz IV Raster“ gehören, da sie mit dieser schweren Arbeit eine große gesellschaftliche Rolle spielen. Jedem pflegenden Angehörigen stehen alle Rechte und Freiheiten zu, welche durch „Hartz IV / ALG II“ nicht gegeben sind und die Handlungsfähigkeiten der pflegenden Angehörigen sehr stark eingrenzen. Eine entsprechende >Anerkennung< durch die >Angleichung des Pflegegeldes an die Pflegesachleistung< und >Durchsetzung aller Rechte für pflegende Angehörige< wäre schnellstens geboten. Die finanziellen Entlastungen für die Pflegekassen wären nicht zu unterschätzen. Gleiche Bedingungen und Grundrechte bei der Pflege für Alle. (Umsetzung Grundrechte–Konventionen). Daheim statt ins Heim!
- Simon Wüst, 18
Altenpflege Azubi
"Pflege muss zu einem Teil der Gesellschaft werden. Sie darf nicht im Abseits stehen. Sie muss geachtet und gefördert werden."
- Gesine Butke, 54
Krankenschwester
Damit es den Pflegebedürftigen gut geht, muss es den Pflegenden besser gehen- sie brauchen mehr Anerkennung und endlich eine angemessene Vergütung!
- Heiko Kernstock, 43
Krankenpfleger
"SCHLECHTE PFLEGE ZEIGT DIE NOTwendigkeit klarer und fairer gesetzlicher Rahmenbestimmungen ZUM SCHUTZ DER MENSCHENWÜRDE von Gepflegten und Pflegenden!"
- Hannelore Buls, 60
Vorsitzende des Deutschen Frauenrates
"Gute Pflege ist eine Aufgabe der Gesellschaft und es geht nicht an, dass damit die Frauen als
„Pflegeverantwortliche der Nation“ allein gelassen werden."
- Sabine Crook, 43
Nurse
Zivilisation
- Judith Lauer
Pflege ist dann gut, wenn Pflegebedürftige ganzheitlich versorgt werden und Pflegekräfte das innerhalb von guten Rahmenbedingungen tun können.
- Jana Zunker, 40
Krankenschwester
In jedem Demenzkranken, sei die Krankheit auch noch so fortgeschritten, wohnt ein erwachsener Mensch, der das Anrecht hat auf würde- und respektvolle Behandlung. Oft ist der Anfang schon getan mit einem respektvollem Umgang mit diesen erwachsenen Menschen. Danke an alle, die die sich das bereits auf die Fahne geschrieben haben!
- Brigitte Bührlen
Pflegende Angehörige müssen selbst für sich sprechen, es genügt nicht für und über sie zu sprechen und zu handeln. Die Sorgezeit und Sorgeleistung pflegender Angehöriger muss angemessen honoriert und wertgeschätzt werden. Pflegeerfahrung und -kompetenz pflegender Angehöriger müssen einbezogen werden in alle Entscheidungen zum Thema Pflege.
- Ingo Hodea, 48
Pressesprecher
„Gute Pflege muss für Familien bezahlbar bleiben.“
- Michael Rosellen
…weil es die Menschen verdient haben!
- Eduard Roncari
Mitglied im SoVD-Bundesvorstand und 2. Landesvorsitzender SoVD NRW e.V.
Nur eine gewaltfreie Pflege ist eine gute Pflege. Chronische Zeitnot, Überlastung und Überforderung lassen pflegenden Angehörigen und professionellen Pflegekräften manchmal wenig Spielraum, um mit Pflegesituationen, in denen es zu Gewalt kommen kann, deeskalierend umzugehen. Eine Verbesserung der Personalausstattung der Pflegeeinrichtungen und ein deutlich höherer Anteil professioneller Pflege und Betreuung zu Hause, der von der Pflegeversicherung bezahlt wird, sind daher dringend notwendig.
- Holger Krause
Gute Pflege heißt für mich: Ich will im Alter nicht „abgestellt“ werden, sondern eine menschenwürdige Teilhabe-Pflege „genießen“
- Silvia Wölki, 51
Pflegende Angehörige und Küchenhilfe
"Gute Pflege sollte erstmal einen hohen Stellenwert in unserer Gesellschaft haben. Die pflegenden Angehörigen müssen finanziell der berufstätigen Pflege gleichgestellt werden, damit sie frei von äußeren Zwängen und gut abgesichert ihre Aufgaben bewältigen können. Gute Pflege wird nur von Menschen geleistet, die auch inneres Engagement zeigen und mit viel Herz arbeiten."
- Sabine Brase, 37
Krankenschwester
Jeder Mensch muss in Würde gepflegt werden.
- Gerhard Luz, 50
OP-Fachpfleger
Gute Pflege braucht motivierte Pflegende, Motivation braucht Anerkennung - auch finanziell.
- Lorenz Ganterer, 54
Gewerkschaftssekretär
Gute Pflege bedingt Gute Arbeit in der Pflege.
- B. Scheffer
„Wir dürfen die tollen Pflegekräfte nicht verlieren. Sie müssen besser bezahlt werden, dann sorgen wir für unsere Zukunft!“
- Brigitte Urban-Appelt, 53
Krankenschwster
Der Mensch, der einen anderen Menschen mit vorhandenen Einschränkungen unterstützt, ist meist nicht in der Lage, sich die für seine Situation günstigsten Unterstützungsformen auszusuchen, in Anspruch zu nehmen oder von der Solidargemeinschaft einzufordern. Außerdem ist der Betreuende durch Mehrfachbelastung wie Berufstätigkeit, Kindererziehung und/oder eigene Selbstpflegeaufgaben zeitlich starkem Druck ausgesetzt.
Die Aufgabe unserer Gesellschaft ist also nicht nur die Unterstützung der Pflegebedürftigen, ebenso wichtig sind spezielle Präventions- und Unterstützungsformen für Mitglieder von privaten Netzwerken der Pflegebedürftigen. Hier geht es vor allem darum, Erkrankungen durch Überlastungen zu vermeiden. Unabhängige Beratungsangebote müssen den Zugang zu Unterstützungsmöglichkeiten erleichtern, damit die vorhandenen Ressourcen sinnvoll eingesetzt werden und eine Betreuung durch diese privaten Netzwerke weiterhin gefördert wird.
- Petra Klöppelt, 53
MTRA
Gute Pflege geht nur mit ausreichendem und gut ausgebildeten Personal, denn die wenigsten können in Zukunft von Angehörigen gepflegt werden. Dieses Personal muss gut bezahlt werden und das Geld dazu ist da, es wird nur im Moment genutzt, um die Gewinne der Pflegeeinrichtungen zu maximieren.
- Florian Hinz, 39
Gesundheits- und Krankenpfleger
Stellt euch vor alle sind krank und keiner pflegt.
- Silke Muth, 40
Kinderkrankenschwester
"Erhöhung der Lebensqualität
+ Steigerung der Pflegequalität
+ vermehrte Verwaltungsaufgaben
+/- bei gleichbleibend geringer Mitarbeiterzahl
= UNMÖGLICH"
- Silke Lesemann, 50
Landtagsabgeordnete in Niedersachsen
"Wir brauchen in Niedersachsen auskömmliche Pflegesätze!"
- Jan Siegert, 42
Gesundheits- und Krankenpfleger
"Ich bin mit Leib und Seele Pfleger. Ich wünsche mir, dass dies auch wieder anerkannt wird. Meine Freunde bewundern mich immer, wie ich das mache. Sie sagen aber auch, diese ständig wachsende Verantwortung, die du hast, und immer mehr Belastung des Einzelnen, würden sie bei dieser Entgeltung nie machen.
Es muss dringend ein Anreiz geschaffen werden, der diesen anspruchsvollen Beruf wieder interessant macht."
- Rolf Kollmus, 54
Erzieher und Krankenpfleger
Gute Pflege braucht die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Bewohnern, Angehörigen und Pflegepersonal.
- Manou Lubowski, 42
Schauspieler
Das Thema Pflege betrifft JEDEN von uns.
Wer möchte nicht im Alter oder bei Krankheit in kompetenten, geduldigen Händen sein? Aus eigener Erfahrung im Pflegeberuf kenne ich auch die andere Seite und weiß, wie erfüllend diese Arbeit sein kann. Nicht zuletzt, wenn man ein Lächeln und die Dankbarkeit von Patienten erfährt. Denn Pflege, das ist eben nicht nur Krankheit und Tod. Sondern vor allem Begegnung - und Leben! Auch und gerade dann, wenn es zu Ende geht. Ich würde mir wünschen, dass viel mehr Leute die Möglichkeit haben, diese Erfahrung zu machen.
Foto: © Tino Crisó
- René Vits
AWO Kreisverband Dresden e.V., Vorsitzender
Gute Pflege muss gepflegt werden.
- Gabriela Bayreuther, 50
Altenpflegerin
Gute Pflege heißt für mich: Genügend Personal, keine geteilten Dienste, mehr Vollzeitkräfte. Gesundheitsfürsorge für Mitarbeiter. Ab und zu ein Danke vom Chef, denn motivierte Mitarbeiter sind gute Pfleger!
- Monika Ganseforth, 71
MdB a.D.
"Aktivierende Pflege braucht gut ausgebildete engagierte Fachkräfte."
- Heike Rienäcker
Einrichtungsleiterin der AWO Seniorenresidenz am Stadtpark Auerbach
"Es wird Zeit, Pflege und Pflegende Wert zu schätzen!"
- Jürgen Paschke, 37
Fachkrankenpfleger für Anästhesie und Intensivpflege
Die eisige Zeiten für die Arbeitsbedingungen in der Pflege müssen beendet werden! In einem Vergütungssystem, das fast ausschließlich ärztliche Arbeit berücksichtigt, wird das Menschenrecht auf (gute) Pflege zugunsten gut verdienender (Krankenhaus-) Ärzte - ohne Moral - mit dem Blick auf den Erlös verkauft.
- Petra Dombrowski, 48
Altenpflegerin
Wann wacht die Bevölkerung endlich auf, schaut nicht weg und setzt sich für bessere Pflegebedingungen ein? Jeden von uns kann es treffen.
- Christian Siebert, 19
Altenpfleger in Ausbildung
Minutenpflege ist schlecht für Pflegekräfte und noch schlechter für hilfs- und pflegebedürftige Menschen. Jeder Mensch hat das Recht in Würde alt zu werden. Aber in Deutschland wird ja nach Geldbeutel entschieden.
Wer kein Geld hat, bekommt keine würdige Pflege. Wer Geld hat bekommt alles.
Das muss geändert werden.
Wir müssen die Schere der sozialen Ungleichheit endlich schließen. Jeder muss ein Recht auf Gleichbehandlung haben. Nur weil Pflegebedürftige nicht genug Geld haben dürfen sie nicht auf ein Abstellgleis gestellt werden.
- Alfred Spieler, 61
Dipl.-Politikwissenschaftler
Gute Pflege ist wichtig, damit auch jüngere Menschen darauf vertrauen können, dass sie im Alter bei Hilfe- und Pflegebedarf nicht allein gelassen werden.
- Konrad Wilczynski, 22
Eine gute und gerechte Pflege darf und soll kein Privileg Einzelner, sondern ein Recht Aller sein. Denn Pflege betrifft uns alle früher oder später.
- Lola Maria Amekor, 41
Kommunikationstrainerin, Team-und Businesscoach Schwerpunkt: Training der Pflegenden
Pflegende leisten einen enormen Kraftakt. Sie sind nicht nur fachlich kompetent, sondern auch menschlich trainiert und geschult. Neben dem Umgang mit wissenschaftlichen Fakten, sind sie auch in der Lage mit Menschen in schwierigen Situationen gut umzugehen und die gesamte Behandlung eines Menschen zu koordinieren! Das sollte eine Gesellschaft wertschätzen und honorieren!!!
- Magdalene Randecker, 55
Krankenschwester
Gute Pflege bedeutet Professionalisierung, d.h. Ausübung des Berufes auf einer wissenschaftlichen Grundlage, Unabhängigkeit und Selbstbestimmtheit der Pflege, Orientierung an einem eigenen Ethikkodex und die Bildung einer Pflegekammer.
- Heike Leber, 47
Altenpflegerin
Pflege so, wie Du selber gepflegt werden möchtest.
Dies war mein Bestreben und ich versuche es auch immer wieder, aber der Zeitdruck, unter dem wir in der Pflege stehen, lässt es nicht zu, denn manchmal helfen ein offenes Ohr und nettes Gespräch viel mehr als etliche Pillen. Ich überlege sogar aus dem Beruf auszusteigen, da ich nicht jeden Tag mit schlechten Gewissen zur Arbeit gehen mag, da es nur noch reine Abfertigung ist, damit man ja in der Zeit bleibt. Ich glaube und weiß, dass dies nicht gut für die Klienten (ambulante Pflege) und für mich als Pflegefachkraft ist.
- Hannelore Klamm
MdL Rheinland Pfalz
"Gute Bezahlung für Pflegekräfte, Zeit für die zu Pflegenden."
- Markus Boucsein, 48
Journalist
Pflege macht oft da weiter, wo die Medizin sagt: "Wir können Ihnen nicht mehr helfen."
- Bryan Grgic, 20
Gesundheits- und Krankenpflegeschüler
Die Pflege ist ihrem Namen würdig und dennoch nicht vollkommen und perfekt.
Mein Appell: Lasst uns das Bild der Pflege neu definieren! Lasst uns würdevoll und menschlich pflegen!
Gebt uns Pflegenden das Bild, was wir wirklich sind und die gesellschaftliche Annerkennung, die uns zusteht.
- Angelika Beier, 56
Gewerkschaftssekretärin
Auf gute Pflege muss Verlass sein! Die Bürgerversicherung Pflege muss kommen und den pflegerischen Bedarf voll abdecken.
- Dr. Hanneli Döhner, 66
Sozialgerontologin
"Fast jeder Mensch ist irgendwann in seinem Leben von Pflege betroffen: wenn er selbst hilfe- oder pflegebedürftig wird, vor die Frage gestellt ist, eine nahestehende Person zu pflegen, zu betreuen, zu begleiten oder als beruflich pflegende Person. Pflegende Angehörige sind die tragende Säule im System und brauchen mehr gesellschaftliche Anerkennung, Unterstützung und Wertschätzung."
- Karl-Heinz Pastoors, 59
Freiberufler
"Heimprospekte allein sind oft trügerisch. Die Prüfnoten des MDK allein sagen auch nicht die Wahrheit. Die Qualität in der Pflege ist eingebettet in eine Beziehung. Pflegerische Maßnahmen sind immer Ergebnis einer Interaktion, eines Gespräches, eines Blickes. Pflege gelingt in einem Heim nur in einer Kultur des Vertrauens und der gegenseitigen Wertschätzung. Dazu gehört als Grundvoraussetzung eine bessere Personalausstattung."
- Georg Sperrle, 37
Fachbereichsleiter und Geschäftsführer
"Gute Pflege ist gelungene Beziehung zwischen Menschen"
- Eberhardine Seelig, 72
Dipl. Verwaltungswirtin im Ruhestand, vormals Berufsberaterin für Behinderte
"Freizeitangebote mit Ziel: Integration Behinderter - im bisherigen Leben sind diese Menschen hilfebedürftig und im Alter pflegebedürftig mit Bedarf einer die individuelle Behinderung berücksichtigenden zusätzlichen Zuwendung. Wo wird es dies geben?
Behinderte Menschen in meinem Alter wurden als "unwertes Leben" am Leben gehindert und andererseits erreichten oft nicht ein solches Alter, wie es dank der Medizin heute möglich ist."
- Matthias Göpfert, 51
Dipl.-Psychologe
Gute Pflege heißt für mich, dass der Austausch zwischen Pflege und Angehörigen von den Profis aktiv und auf der Höhe der Fachlichkeit betrieben wird. Das ist im Sinne der Pflegebedürftigen und eines guten Ressourceneinsatzes.
- Gudrun Kartarius, 46
Lehrerin für Pflegeberufe
Wenn die Politik nicht endlich den Pflegeberuf durch adäquate Bezahlung und Entbürokratisierung attraktiver macht, werden wir nicht nur einen Pflegenotstand, sondern eine Pflegekatastrophe jenseits menschlicher Würde in den nächsten Jahren und Jahrzehnten erleben!
- Ursula Tschikoff
Ich kenne einen pflegenden Angehörigen, welcher sich Tag für Tag für seine Mutter aufopferungsvoll einsetzt. Es macht ihm Freude zu sehen, wie seine Mutter unter seinen Händen aufblüht. Im Heim wäre sie nie so glücklich. Ich sehe, wie er Höhen und Tiefen durchschreitet. Dafür gebührt ihm hohe Anerkennung. Doch leider kommt er seelisch und geistig oft an seine körperlichen Grenzen. Dazu speist man ihn und viele andere, welche auch ihre Angehörigen pflegen, mit Hartz IV ab und hindert ihn an seinen Rechten. Man setzt ihn gleich mit Menschen, die nicht so viele verantwortungsvolle Aufgaben erfüllen. Das finde ich von der Politik eine Diskriminierung „Pflegender Angehöriger“.
- Antje Limberg, 34
Azubi/ Studentin Gesundheits- und Krankenpflege
"Eine hohe Kunst des Lebens besteht in der intelligenten Nutzung von Ressourcen."
- Sabine Klapprodt, 47
Altenpflegerin
Pflege an Menschen muss unbedingt menschlich und auch machbar sein, und das so, dass pflegende Menschen ihre Gesundheit dafür nicht aufs Spiel setzen müssen.
- Georg Hupfauer, 58
Journalist - Bundesvorsitzender KAB
"Jedem Menschen steht ein würdevolles Leben im Alter zu. Frauen und Männer, die unser Land wieder aufgebaut haben, brauchen im Pflegefall die Solidarität aller."
- Erich M. Hofer, 58
Gründer LAZARUS PflegeNetzWerk
"Im Geiste nachbarschaftlicher Solidarität wünschen auch Österreichs Pflege-Profis und pflegende Angehörige dieser Kampagne hohe öffentliche Aufmerksamkeit und entschlossene politische Umsetzung der Ziele!"
- Evelyn Fraider, 47
freiberufliche Fachpflegekraft
"Pflege ist eine gesellschaftliche Aufgabe. Wer die Menschen, die diese Aufgabe durchführen, wertschätzt, wird für entsprechende Arbeitsbedingungen und Bezahlung sorgen. Wer die pflegebedürftigen Menschen unseres Landes wertschätzt, wird dafür sorgen, dass sie fachliche und menschliche Pflege bekommen. Beides geht nur Hand in Hand. Eine Nation mit einer Kaufkraft und Wirtschaftsmacht wie Deutschland muss sich auch daran messen lassen, wie sie mit dieser Aufgabe umgeht."
- Steffi Reimann, 38
: Krankenschwester, PDL, Pflegeberater & Unternehmer
"Pflege muss jeden Tag neu organisiert und durchdacht werden. Sie ist nichts Statisches wie so viele gerne annehmen würden!"
- Christopher de Silva, 50
Pflegewissenschaftler (MScN)
Ein-Satz für gute Pflege. Hierfür wird der Einsatz aller Akteure im Gesundheitswesen benötigt. Beruflich Pflegende und pflegende Angehörige gehören ernst genommen. Politisch Verantwortliche und die Verantwortlichen in Kliniken, Heimen und ambulanten Bereichen sind hier gefordert. Nicht aussitzen - handeln. Heute die Weichen für morgen stellen, jetzt auf Probleme im Alltag reagieren und nicht verdrängen. Betroffenen helfen und nicht nur vertrösten. Es ist Zeit zu handeln - Jetzt!
- Dr. Jürgen Lewerenz, 60
Bereichsleiter Projekte
Hauswirtschaft ist das Zentralnervensystem der Pflegeeinrichtung und qualifizierte Hauswirtschafter als Fachkräfte für Versorgung und Betreuung haben für den Alltag des Pflegeprozzes viel mehr Potenzen als gegenwärtig genutzt.
- Vera Morgenstern
"Arbeitgeber müssen wieder zu 50% an den Sozialversicherungsbeiträgen beteiligt werden!"
- Carsten Arndt-Mittelberg, 36
Altenpfleger
"Es wird Zeit, dass ein Wandel stattfindet. Es kann nicht sein, das alle Pflegekräfte einfach zu wenig Lohn für diese Arbeit bekommen. Immer mehr Büroarbeiten, dafür weniger Zeit für den Menschen zu haben, ist ein absolut falsches Signal vonseiten der Bundesregierung. Wir brauchen keine Sachverständigen, die absolut keine Ahnung haben, sondern endlich welche direkt von der Basis."
- Klaus Koch, 57
Krankenpfleger
Gute Pflege muss von den Kostenträgern akzeptiert und finanziert werden
- Günther Heil, 36
Fort- und Weiterbildung in der Altenhilfe
Motivierte und qualifizierte Pflegekräfte sind der Garant für gute Pflege!!!
- Andreas Beran, 59
"Bei Investitionen in das Pflegepersonal und Wertschätzung der „Pflegearbeit“ steigt die Pflegequalität automatisch!"
- Sven Ambrosy, 42
Landrat
"…weil es einfach wichtig ist!"
- Dirk Engelmann, 37
wissenschaftlicher Angestellter
"Wir brauchen eine umfassende Pflegereform und dafür ein starkes Bündnis für Gute Pflege!"
- Andreas Schönherr, 36
"Wie wär's mal mit UmFairTeilen???"
- Frank Müller, 46
Demenzbetreuer
Hilfe für jedes Alter und jede Beinträchtigung
- Cornela Wöretshofer, 59
Krankenschwester, Dipl.-Kauffrau
"Pflege ist ein toller Beruf. Er bietet unglaublich viele Tätigkeitsfelder und Entwicklungsmöglichkeiten. Egal ob in der Alten- oder in der Krankenpflege, egal ob im stationären oder ambulanten Bereich, egal ob in Teilzeit oder Vollzeit, egal ob im Tag- oder Nachtdienst, egal ob als Führungskraft oder als Fachkraft, egal ob als Kranken- oder als Altenpflegerin usw. es lohnt sich immer."
- Horst Palik, 59
Geschäftsführer B&B
"Gute Pflege ist eine der zentralen Herausforderungen für unseren Sozialstaat. Seine Zukunftsfähigkeit wird sich u. a. daran zeigen, wie er diese Herausforderung erfüllt.
Machbar ist es! Man muss es nur wollen…"
- Katharina Oerder
"Gute Pflege ist eine Frage der Geschlechtergerechtigkeit."
- Frederik Hintermayr, 19
Auszubildender
Die Pflegereform 2008 hilft den Pflegebedürftigen nicht weiter,Grundpfeiler der Pflegereform muss die Neudefinition des Pflegebegriffs sein.
- Evelin Pläging, 51
Krankenschwester
"Pflegefachkräfte überzeugen durch ihr Fachwissen und ihre Kompetenz .... und trotzdem sind wir von Altersarmut bedroht!"
- Klaus – Jürgen Licht, 40
Verwaltungsfachangestellter
"Pflege kann nicht jeder und ist mehr wert!"
- Yvonne Brenden, 44
Altenpflegerin
Wir alle werden irgendwann alt !!
- Brigitte Restle, 58
Bildungsreferentin
"Gute Pflege bedeutet, gut pflegen zu können ohne selbst dabei kaputt zu gehen!"
- Herta Laages, 53
Betriebsrätin/Krankenschwester/ Sozialmanagerin
Pflegearbeit soll sich lohnen, nicht nur rechnen. Eine leistungsgerechte Bezahlung leistet nicht nur einen Beitrag zur Sicherung der Qualität der Pflege. Sie ist vor allem eine Anerkennung der Arbeit mit alten und kranken Menschen. Entsprechend müssen Pflegeheime und ambulante Pflegedienste finanziell in der Lage sein, tarifvertragliche Einkommen zu refinanzieren. Zeit geben und nicht Zeit sparen stehen im Mittelpunkt. Die überbordende Bürokratie im Pflegealltag muss auf ein vernünftiges Maß zu Gunsten der Betreuung zurück gefahren werden.
- Kathrin Hett, 50
Krippenerzieherin/ Pflegehelferin
Ich möchte hier mal eine Lanze für die Pflegehelfer brechen! Sie sind genauso überfordert wie die Fachkräfte und meiner Meinung nach körperlich mehr beansprucht. Ohne Helfer geht es nicht!
- Christoph Ziermann, 59
Krankenpfleger
Gute Pflege ist eine Kunst und verlangt damit nach Freiräumen, nicht nach noch mehr Vorgaben durch angebliche Experten, die selbst keine Künstler sind.
- Sigrid Wieder, 55
PR-Beraterin
Gute Pflege braucht gut Rahmenbedingungen.
- Regine Paulus, 50
Krankenschwester, Pflegedienstleitung; QMB
Politik muss uns die Strukturen geben, dass nicht Versicherungsfachangestellte über die Pflege entscheiden, sondern diejenigen, die den Beruf erlernt haben. Mit einem Satz: Pflege muss so selbstbewusst werden wie Banker.
- Doreen Reitzig, 32
Ausbildung zur Examinierten Altenpflegerin
Gute Pflege heißt, nicht nur die Bedürfnisse des Bewohners ernst zu nehmen, sondern auch die meiner Kollegen.
- Ina Geiß, 22
Pflegefachkraft
"Alles Große in unserer Welt
geschieht nur, weil jemand
mehr tut, als er muss.“
- Helmut Gobsch, 69
Diplom-Physiker
"Ich wünsche mir mehr Pflegeheime mit dem GRÜNEN HAKEN auf www.heimverzeichnis.de."
- Erich Schieck, 56
Bachelor of Applied Health Sciences
Die Akteure der Pflege müssen sich endlich solidarisieren und öffentlich und immer wieder für angemessene Arbeitsbedingungen und für eine menschenwürdige Pflege kämpfen.
- Peter Heubüschl
Sparen, wie in Griechenland, soll meist nur der Bürger, denn er wird sich wohl nicht wehren.
- Herbert Deppisch, 59
Diplompädagoge
Gute Pflege muss gut bezahlt werden - alles andere ist ein Armutszeugnis für unsere Gesellschaft!
- Christine Kastning, 47
Vorsitzende der SPD Fraktion Hannover
"Gute Pflege muss den Menschen Sicherheit und Vertrauen geben –
fachlich und zwischenmenschlich – für die zu Pflegenden und die Pflegenden!"
- Nicole Bahn, 32
Pflegedienstleitung AWO Seniorenzentrum
Pflegequalität und Wahl des Pflegeheimes sollten nicht von der Rente des zu Pflegenden abhängig gemacht werden. Der zukünftige Bewohner muss selbst entscheiden können, in welcher Einrichtung er sich wohl fühlen könnte. Außerdem sollten Pflegestufen nicht nach Minuten beurteilt werden.
- Reinhard Schramm, 63
"Schluss mit der Geschäftemacherei auf Kosten der Pflegenden und Gepflegten!"
- azerina porcic, 31
Altenpflegerin
"Auch du brauchst gute Pflege, oder warst du noch nie krank?"
- Wolfgang Still
Mitglied im Landesvorstand SoVD NRW e.V.
Auch im Rentenalter fühle ich mich fit. Dabei ist mir wohl bekannt, dass rund jeder Dritte pflegebedürftig wird.
Ich habe Angst, dass ich in den letzten Monaten oder gar Jahren meines Lebens einem unterfinanzierten Pflegesystem mit unterbezahlten, frustrierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ausgeliefert bin - ohne dass ich mich wehren kann.
Deutschland muss als eine der reichsten Nationen der Welt auch die Würde alter und kranker Menschen gewährleisten!
- Wilhelm Schmidt, 68
Rentner
"Die pflegebedürftigen Menschen verdienen eine menschliche Pflege, die Pflegekräfte mehr Anerkennung und gute Bezahlung."
- Brigitte Döcker
Mitglied des Vorstandes Arbeiterwohlfahrt Bundesverband e.V.
Das Bündnis für GUTE PFLEGE setzt sich dafür ein, dass Pflegekräfte wieder verstärkt das tun können, was sie bei der Berufswahl vor Augen hatten: Den Menschen die zugewandte Pflege und Betreuung zukommen lassen, die sie brauchen, damit es den Gepflegten gut geht und sie sich wohl fühlen.
- Oliver Wahl, 39
Einrichtungsleiter
Unser Einsatz und Engagement für bestmögliche Strukturen, gute Bedingungen und für den Wert der Pflege in Beruf und Privatheit wird die kommenden 50 Jahre positiv beeinflussen. Altenpflege ist eine Aufgabe, die in jedem Fall gelöst wird - die Frage ist nur ob die Lösung befriedigend oder magelhaft sein wird.
- Petra Rupietta-Kis
Fachbereichsleiterin Altenhilfe
Jeder muss an jedem Tag mindestens einmal der Wichtigste sein.
- Manfred Schwarzien, 76
Rentner
Was wir heute erreicht haben, ist morgen schon wieder hinfällig, weil die Bedingungen sich wieder ändern. Wir müssen dafür sorgen, dass die Stimme der Älteren in der Politik gehört wird. Wenn die Politik in Berlin so weitergeht, fahren wir in fünf Jahren vor die Wand.
- Thomas Brünn, 53
Ausbilder
"Weiterhin eine gute Ausbildung mit den Schwerpunkten auch in Kommunikation und Sport allen meinen Schülerinnen und Schülern – wünscht der Klasse-Lehrer!"
- Peter König, 54
Betreuer
Bei der ganzen Pflege, limitiert nach Zeit und unmenschlichen Vorgaben, darf am Ende nicht vergessen werden, dass man mit Menschen umgeht, die lieber ein warmes Wort hören als einen kalten Waschlappen!
- Doris Müller, 48
Krankenschwester MdHB
"Faire Arbeitsbedingungen, faire Bezahlung, nicht nur schöne Worte, sondern Taten. Gute Pflege führt zu zufriedenen Pflegekräften, genug Nachwuchs und guter Pflege auch in 30 Jahren."
- Silke Roth, 35
Altenpflegerin
Ich fordere echte Reformen in der Pflege, Entbürokratisierung, Anerkennung des Pflegeberufes durch Entlastung und leistungsgerechte Pflege, Veränderung des Pflegebedürftigkeitsbegriffes, damit die Pflege bei Demenz anerkannt und ausreichend finanziert wird und vieles mehr.
- Rosa Mazzola
"Was muss eigentlich noch passieren?"
- Werner Gloning, 62
DGB-Regionsvorsitzender
Jede/r soll sich fragen, wie er/sie im Alter leben will. Auch dann, wenn er /sie Unterstützung dabei braucht. Entsprechend soll er/sie seine/ihre Forderungen für eine "gute Pflege" formulieren und für die politische Durchsetzung dieser Forderungen kämpfen.
- Dagmar Hirche, 55
leitende kaufmännische Angestellte
"Als Vorstand vom Verein Wege aus der Einsamkeit, liegt uns das Thema Alter sehr am Herzen. Unsere Wettbewerbe sollen dazu beitragen, dass alte Menschen so lange wie möglich in ihren 4 Wänden bleiben können. Eine qualitaiv hochwertige Pflege für jeden muss in unsere Gesellschaft dazugehören."
- Andreas Hammerschmidt, 25
Medizinstudent
"Gute Pflege heißt nicht nur gute pflegerische Betreuung, sondern auch: gute und faire Arbeitsbedingungen für Pflegeberufe. Nein zu Pflegearbeit am Rande des Existenzminimums!"
- Stephanie Benneker, 31
Krankenschwester
Pflege am Nächsten - den Anderen sehen und seine Bedürfnisse ernst nehmen. Bei zunehmendem Kosten- und Zeitdruck leider meist ein frommer Wunsch! Das muss sich ändern, denn dadurch passieren auch Fehler. Schließlich haben wir es mit dem höchsten Gut des Menschen zu tun: der Gesundheit!
- Gundula Lasch, 48
freie Journalistin
Gute Pflege ist ein Grundbedürfnis, das unsere Gesellschaft allen, die hier leben, zu 100 Prozent erfüllen können muss.
- Siegfried Fröhlich
Geschäftsführer
Gute Pflege ist mehr Wert als aller Luxus. Hier sollte die große Politik über sichtbare Verbesserungen nachdenken sowohl für die Pflegebedürftigen als auch für die Mitarbeiter der Pflegebereiche.
- Reiner Friele, 49
Hausmeister
Die Pflege ist eine Stiefkind unserer Gesellschaft. Warum nur?
Denkt daran, wir werden alle einmal alt - und dann?
- Heike Owczarek, 50
Krankenschwester, Wundberaterin
"Pflegende opfern sich immer noch zu sehr auf. Oft solange, bis sie nicht mehr pflegen können. Wir sollten darauf achten, dass Herz und Verstand ausbalanciert sind."
- Ellen Kühl-Murges, 48
Kauffrau für Bürokommunikation
"Die Würde des Menschen ist unantastbar." (Artikel 1, GG) und nur gute Pflege kann ein Stützpfeiler dieses Grundrechts eines jeden Menschen sein.
- Ulrich Furth, 54
Fachkrankenpfleger, Mitarbeitervertreter
"Nur Pflegende, die wertgeschätzt werden, können auf Dauer gute Pflege leisten."
- Thomas Dr. Beyer
Landesvorsitzender der Arbeiterwohlfahrt Bayern
"Gute Pflege ist vielleicht die aktuell größte gesellschaftliche Herausforderung. Gute Pflege geht alle an. Gute Pflege soll aber in besonderer Weise Bekenntnis all derer sein, die sich unter dem Zeichen der Arbeiterwohlfahrt haupt- wie ehrenamtlich für ein Alter in Würde einsetzen."
- Christof Mock, 56
Heilerziehungspfleger
Für gute Pflege braucht es selbstbewußte, solidarische Beschäfigte, die auch anständig behandelt und bezahlt werden.
- Monika Bues, 54
Angestellte im Pflegedienst
Hilfsbedürftige Menschen MÜSSEN würdige, liebevolle Zuwendung und Pflege erfahren, die nicht an Geld und Zeit scheitert!
- Regina Keßler, 33
Azubi zum Altenpfleger
Gute Pflege geht uns alle an!!
- Falk Hensel, 38
Die solidarische Geminschaft und das Engagement jedes Einzelnen sind unverzichtbar, damit die Lebensqualität im Alter erhalten bleibt. Hier fängt gute Pflege an!
- Isabella Fiorentino, 29
Erzieherin
"Gute Pflege braucht Zeit!"
- Melanie Dallmeier, 31
Krankenschwester / Gerontopsychiatrische Fachkraft
Die vielen Menschen die sich mit Herz und Verstand in der Pflege engagieren, sollten nicht durch das Gesundheitssystem fertig gemacht werden. Ein bischen mehr Anerkennung (auch durch vernünftige Gehälter) und bessere Arbeitsbedingungen sind dringend umzusetzen!
Das Image des Pflegeberufes muss sich ändern, denn Pflege ist kein Beruf, der nur von Hauptschülern und Arbeitslosen und der "24h-Polin" gemacht werden kann... Pflege ist mehr als Nachttöpfe leeren und Essen geben! Pflege erfordert hohe soziale Kompetenz und heute mehr und mehr medizinisches Wissen.
- Peter Rudolph, 58
Altenpfleger
Ich bin der Meinung, dass die Pflegekräfte sich viel mehr organisieren müssten. Außerdem klagen die Heimbetreiber über immer schlechtere Bedingungen. Dann verstehe ich nicht, dass diese Heimbetreiber sich nicht dagegen wehren und auf politischem Wege versuchen, die Bedingungen zu verändern und zu verbessern.
- Bettina Schulze, 31
wissenschaftliche Mitarbeiterin
"Eine gute Pflege ist eine Frage der sozialen Gerechtigkeit. Allen Menschen soll es gut gehen – egal ob Jung oder Alt!"
- Isabella Harmening, 36
Krankenschwester
Würdige Pflege älterer Menschen braucht Zeit, wir brauchen ein Ende der Fließbandarbeit in Kliniken, Menschen sind keine Ware, gute Pflege braucht einen guten Stellenschlüssel!
- Herbert Weisbrod-Frey
Die Würde des Menschen ist unantastbar. Das gilt auch im Alter. Wir müssen endlich weg von würdeloser Minutenpflege. Es ist höchste Zeit allen pflege- und hilfebedürftigen Menschen unabhängig vom Geldbeutel die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.
- Antje Heß, 26
Altenpflegerin
Gute Pflege bedeutet für mich, für jeden Bewohner die Zeit zur Verfügung zu haben, die er benötigt, damit der sich wohl fühlt, und die auch angemessen ist. Ist leider nur so, wenn einige Betten nicht belegt sind.
- Daniel Kreutz
Vorsitzender Sozialpolitischer Ausschuss SoVD NRW e.V.
Gute Pflege kann nur gelingen, wenn die Bedingungen für beide Seiten der pflegerischen Beziehung stimmen. Damit pflegende Angehörige vor Überlastung bewahrt werden und genug Zeit für Unterstützung und Zuwendung ist, brauchen wir erheblich mehr professionelle Kräfte für die Pflege zu Hause und im Heim. Eine solidarische Pflegeversicherung darf niemand aufgrund von Pflegebedürftigkeit in Armut und Sozialhilfeabhängigkeit rutschen lassen. Und sie muss gute statt prekäre Arbeit in der Pflege bezahlen.
- Stefan Geist, 44
Heimleiter
Gute Pflege vermittelt Hoffnung und Geborgenheit!
- Rolf Wiegand
"Arbeit an und für Menschen muss besser wertgeschätzt und bezahlt werden. Solidarität stärkt. Gute Leute – gute Arbeit – gutes Geld."
- Renate Falk
Mitglied des Bundesvorstands und 2. Landesvorsitzende SoVD NRW e.V.
Zwei von drei pflegebedürftigen Menschen werden von ihren Angehörigen gepflegt – oftmals ohne professionelle Unterstützung. Viele von ihnen leisten Pflegearbeit bis an den Rand ihrer Belastbarkeit. Es ist höchste Zeit, dass wir gegensteuern und für Entlastung sorgen.
- Julia Zabback, 22
Exam. Altenpflegerin
Für Gute Pflege braucht man Zeit, Respekt, Verantwortungsbewusstsein, Geduld und Vertrauen.
- Jürgen Bliss, 59
Altenpfleger
Gute Pflege kann nur gelingen,wenn der zu Pflegende im Vordergrund steht und nicht seine Pflegeplanung. Diese Märchenbücher müssen ein Ende haben.

Ein-Satz für gute Pflege
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